Ist es schon wieder ein Jahr her? Naja, nicht ganz immerhin war ich letztes Jahr irgendwann gegen Juni am Ring gewesen. Eine an und für sich unnormale Wahl für den Ausrichtungstermin: Immerhin fand bisher traditionell das 24h Rennen am Vatertagswochenende statt, das soll vor allem diejenigen anlocken, die arbeiten müssen und entsprechend sich ihren Urlaub günstig legen können.

Nun denn: Der Nürburgring rief und ich sagte dankend “Aber gern!” und schwang mich ins Auto um die Strecke zum Mekka des Motorsports anzutreten. Und leider war unser Start am Donnerstag erstmal holperig:

  • Witze, die letztes Jahr nicht witzig waren, sind es dieses Jahr ebenso wenig. Wieder mal durfte man angeblich nicht selbstmitgebrachtes auf der Tribüne verzehren…ähäm!
  • Was jedoch deutlich ärgerlicher war: Die Parkplätze kosteten jetzt Geld. 5€ pro Tag, bzw. 15€ für das ganze Event. So war natürlich die Folge die, dass man vor allem viele Wildparker fand (möchte man das denn unbedingt provozieren?). Ich ließ mich nicht drauf ein und stellte zähneknirschend für 15€ mein Auto ab…und hatte dann wenigstens meine Ruhe (nach einer halben Stunde Parkplatzsuche).

So denn, um die Zeit waren bereits manche Events gelaufen und was noch auf dem Plan stand war das Qualifikationstraining der britischen GT Meisterschaft, die kurz nach meiner Ankunft begann und in Ihrem Aufbau sehr an die ADAC GT Masters orientiert sind. Hier handelt es sich dabei um eine sogenannte ProAM Serie. Das bedeutet, dass hierbei sich ein Profi und ein Amateur ein Fahrzeug teilen. Zumindest muss zwischen den Fahrern ein deutlicher “Leistungsunterschied” bestehen. Desweiteren gehen die Rennen 60min und es muss ein Pflichtstopp eingelegt werden, der wiederrum in einen festgelegten Zeitfenster erledigt sein muss. Wer zu kurz steht, bekommt eine Durchfahrtsstrafe.

Eigentlich eine einfache Geschichte und ich denke, dass macht auch den Reiz dieser Serie aus und natürlich die puren und wilden Sportwagen, die entsprechend lautstark auftraten. Im Ranking des besten Sounds kommt man relativ schnell zum folgenden Ergebnissen:

  1. Der Aston Martin Vantage V12, mit der Startnummer 007 (geil!)
  2. Anschließend der Mercedes SLS
  3. Und dann noch die gute, alte Corvette

Bilder und Videos machte ich einige, müssen jedoch warten, bis ich wieder daheim bin! Ich mach dazu einen extra Thread hier auf um sie dann reinzuposten!

Im Anschluss daran fand das erste Qualifikationstraining für das Hauptevent statt und eigentlich ist dem nicht viel hinzuzufügen, außer dass dies leider zu einer Zeit stattfand, an der ich mich auch langsam in Richtung Hotel aufmachen wollte um einzuchecken und mich auch nen weng auszuruhen. Jedoch nahm ich vor allem mit, dass es Porsche doch recht schwer haben wird…und dass der Jürgen Alzen Ford GT nicht nur brutal gut zu fahren scheint, sondern auch noch ebenso laut ist. Ebenso gut dabei war die Mannschaft von Schubert in deren Z4 (die auch die Ohren schlackern lassen!). Das gefällt mir persönlich sehr, ebenso wie mein Hotel in Bad Bertrich (am Arsch der Welt…aber schön!), das nicht nur eine ruhige Nacht versprach, sondern diese auch noch einhielt!

 

Tags drauf dann: Erstmal frisch machen und gut frühstücken und dann hin zum Ring. Diesmal unkompliziert nen Parkplatz gefunden und kurz den Ring Boulevard besucht um dann wieder feststellen zu können – ähnlich wie im letzten Jahr – dass es einem dann doch nicht sonderlich lange dort hält. Ich zumindest verstehe nicht, wieso man sich vor die PS3 klemmen muss, wenn vor der Tür die Dinger in echt vorbeidonnern und in laut. Wobei: das muss man neidlos anerkennen: Der GT5 Simulator, der in einem R8 eingebaut ist und pneumatisch sich der Fahrweise anpasst und Neigungen mitmacht: Das ist schon cool! Wenn ich es doch nochmal schaffen sollte, nicht stundenlang dafür anzustehen, schwing ich mich auch nochmal rein.

Bei dann sehr wechselhaften Wetter startete das zweite Qualifikationstraining des 24h Rennens, welches dann auch nur ein Vorentscheid war für das Top 40 Shootout im laufenden Nachmittag. Dazu ist vor allem zu sagen, dass die besten 40 nochmals die Positionen untereinander ausfahren, in dem sie zwei beinahe freie Runden auf der Strecke bekommen, denn: Es wird in einem Abstand von ca. 10s gestartet und ferner der vor einem nicht trödelt, bekommt man eine schnelle Runde auf freier Strecke zusammen.

Bei wechselhaften Wetter (es ist kühl und in der Nacht hats geregnet) steigerte man sich dann langsam auf Top Speed, wobei man dem Qualifikationszeiten vom letzten Jahr “noch” 4s hinterherhinkte.

Anschließend startete das Feld um die 24h Classic zu ihrem 3 stündigen Rennen…und was da für geniale Autos fuhren. Den Vogel schoß der BMW M1 im Warsteiner Look ab, dicht gefolgt von einem der vielen Porsches und nicht zu vergessen: Einer der drei Mustangs! Herrliches Rennfahren, noch so pur, wie vor vielen vielen Jahren, in nahezu unvergessenen Zeiten.

Gewonnen hat, nicht wenig überraschend, der Kremer Porsche.

Was bleibt dann also noch vom Tag über? Das Rennen der britischen GT Meiserschaft konnte sich sehr sehen lassen! Gewonnen hat es ein Aston Martin. Genauso wie der neue Qualifikationsmodus des 24h Rennens (der Top 40 Shootout) sehr interessant ist und zu meiner vollkommenden Überraschung das Team Schubert mit deren Z4 auf die Pole Position gefahren. Uwe Alzen hat eine wahre Zauberrunde auf den Asphalt gebrannt, dicht gefolgt von Chris Mamerow in seinem Audi R8 LMS Ultra, die dann gefolgt von einigen Mercedes SLS. Während Porsche überraschend schwach erscheint.

Mich stellt nun die Frage, ob das nach wie vor Absicht ist und man gezielt mauert um dann am morgigen Tage zeigen zu können, wo der Hammer hängt…oder aber ob man bei Porsche geschlafen hat, während alle anderen aufholen können. Mein persönlicher Tip geht daher an einen der beiden Schubert Z4. Sie sehen auf der Strecke sehr gut aus und sind verflucht schnell…kombiniert mit guten Fahrerpaarungen. Es sieht daher, finde ich, gut aus mit dem Gesamtsieg. Porsche indes darf man nicht abschreiben, denn die Zuverlässigkeit ist der wichtigste Faktor bei diesem Rennen und wenn dem Team Schubert ein ähnlich blöder Defekt passiert, wie letztem Jahr dem AC Schnitzer M3…dann könnte sich das Blatt auch schnell wenden!

Es bleibt also spannend, während der Abend durch die Falken Tires DriftChallenge abgeschlossen wurde. Worte können nicht wirklich sagen, was man dort erlebt hatte, denn es passte einfach alles: Vom Stadionsprecher, der richtig gut Stimmung gemacht hat, hin zu den Driftprofis, die gezeigt haben, wo der Frosch die Locken hat. Ich lade baldmöglichst Bilder und Videos hoch, die hoffentlich auch viel der Stimmung transportieren können.

Nicht so schön waren jedoch wieder diejenigen, die meinen sie müssen das grade erlebte direkt ausprobieren. Naja..Idioten und Deppen gibt es überall.

Bleibt also die Frage: Wie geht es weiter? Morgen ist das Hauptrennen und es bleibt spannend und eng zugleich! Ich bin gespannt, wie es weitergeht und berichte alsbald wieder!

Stephan Koch am 14. Mai 2012

Heute, an diesem 14. Mai befinden wir uns am Vorabend des wohl größten Motorsporthappenings (außer man fragt die DTM…die beste Tourenwagenserie der Welt™) in Deutschlands und zudem zu einer Jubiläumsausgabe: Dem 40. ADAC Zürich 24h Rennen.

Natürlich bin ich dieses Jahr, nach meiner Fotoreise vom letzten Jahr, wieder mit dabei. Diesesmal ohne Losglück, dafür auch besser vorbereitet und vor allem: Länger dabei. Am Donnerstag gegen Mittag werde ich anreisen und schauen, was die Tage so bringen werden. Eventuell, wenn ich es zeitlich noch schaffe, schreibe ich noch einen kleinen Vorbericht mit meiner persönlichen Einschätzung und meinen persönlichen Tip zum Sieger.

Jedoch behandeln wir die ganze Geschichte nen weng anders, aus gegebenen Anlass. Weiterlesen? »

Stephan Koch am 23. April 2012

…und ein Blick voraus!

Was vielleicht erst nach einem vollkommen billigen Wortspiel anhört ist mein derzeitiges Gefühl. Nicht, dass ich bereut hätte, meine Schritte gegangen zu sein, fallen mir doch in letzter Zeit so ein paar Dinge auf.

Ist es Euch z.B. schon mal aufgefallen, wie sehr der “deutsche” darauf bedacht ist, seine derzeitige Lage schlecht zu sehen? Ich meine, es ist ja nicht so, als kenne ich das ganze nicht, ganz im Gegenteil! Aus dem letzten Jahr nehme ich vor allem mit, dass die französische Unternehmenskultur in einem französischen Großkonzern vollkommen fürn Arsch ist und die alteingesessene deutsche Großindustrie nicht so verstaubt ist, wie man denkt. Daher lerne: Meide französische Unternehmen, meiner Meinung nach und sei offen für neues!

Jedoch ist es auch das nicht, was mich nachdenklich macht…

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Stephan Koch am 26. Februar 2012

Himmel, hätte ich gewusst wie lange ich schon hier nichts mehr von mir gegeben hätte. Ja irgendwie ist in letzter Zeit genau dieser kleine Blog ziemlich untergegangen in meiner Tagesplanung ;-) Was aber auch einen guten Grund hatte: Inzwischen bin ich nicht mehr im Finanzsektor unterwegs, sondern bei einem guten, alten deutschen Industrieimperium untergekommen und: Ich bin das erste mal seit langem wieder glücklich in meiner Arbeit. Vermutlich auch deswegen habe ich nicht die Zeit gefunden, hier auch mal ein paar Takte zu schreiben! ;-)

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Stephan Koch am 6. Oktober 2011

Eins der Dinge, wieso ich mich nen bisschen mit Fotografie in meiner Freizeit beschäftige ist, dass es nur die Fotografie schafft einen einzigen Augenblick, so kurz er doch gewesen sein mag, für die Ewigkeit festhalten kann.

Nicht umsonst sind solche Bilder entstanden wie die Dust Lady am 11. September 2001 oder andere, monumentale Bilder dieser Menschheit. Nun, bei mir ist das alles – zugegebenermaßen – trivialer. Aber: Ich kann mich den Scham nicht ergeben, der sich mir bietet, wenn ich Actionfotografie betreibe. Dieses einfangen eines netten Details in einer tausendstel Sekunde: Das hat einfach was!

Genau das dachte auch der Seelöwe im Nürnberger Tiergarten…

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Stephan Koch am 5. Oktober 2011

Nein, wir behandeln heute nicht einen Teil von Richard Wagners weltbekannter Oper “Das Lied der Nibelungen”, viel mehr ist es ein Eindruck, den ich in den letzten Stunden gewonnen hatte und für alle die es entweder nicht interessiert oder hinterm Mond leben:

Gestern war “Keynote” Time in Kalifornien, genauer in Cupertino. Läutet es? Jawohl, es geht zu den Jungs mit den angebissenen Äpfeln und bisher hatte so eine Keynote immer den Charakter eines Aufbruches, vielleicht auch von einer gewissen Erhellung unserer Menschheit mit neuen Technikgadgets, die man entweder hasst oder liebt.

Vor einigen Jahren läutete Apple eben so einen Umbruch ein, das iPhone wurde präsentiert und krempelte damit, mal wieder, einen Markt um, obwohl sie das Rad nicht neu erfunden haben (nein, weder beim MP3 Player, noch bei den Smartphones, Notebooks und Tablets). Man kann sich nun vortrefflich darüber streiten, ob die gewisse Arroganz, die da zur Schau getragen wurde – bei jeder Keynote – nun zum System Apple dazugehörte oder auch nicht. Jedoch: Man kann noch so sehr auf Konfrontationskurs sein, man muss neidlos anerkennen, dass Apple es als einer der wenigen Unternehmen geschafft hat von ganz unten wieder nach ganz oben aufzusteigen, ob und wie das eine Spekulationsblase ist/war, auch darüber darf man sich vortrefflich streiten.

Mit dem gestrigen Tag fand die Keynote “Let’s talk iPhone!” statt und im nachhinein erweckt sich mir der Eindruck, dass man sich vom Gejagten zum Jäger entwickelte…oder aber vor vielen Jahren mit der Präsentation des iPhones viel mehr die Geister rief, die einen nun überrollen.

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Stephan Koch am 4. Oktober 2011

Ein halbes Jahr bin ich nun schon hier und zu meinen bedauern kenne ich von Nürnberg bisher nur die Autobahnen und jetzt, wo die Probezeit rum ist, hab ich auch mal Zeit, das Umland zu entdecken.

Was liegt da derweil näher, als dem Tierpark einen Besuch abzustatten und endlich die Kamera mal wieder herauszuholen? Genau, garnix (und einen näheren Bericht zum Nürnberger Tiergarten verfass ich demnächst auch noch!) und so hatte ich net nur Glück mit dem Wetter, sondern auch mit den Motiven!

Da wäre z.B. die Hilde, eine Löwin (keine Sorge, sie heißt nicht wirklich so, aber ich hab sie so getauft) und es ist immer wieder verwunderlich wie dicht doch die Paralleln sind zwischen einer ausgewachsenen, großen Katze und den kleinen felligen Geschöpfen, die zuhause über die Fliesen fliegen…oder kommt Euch das da nicht auch bekannt vor? :-)

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Stephan Koch am 4. September 2011

Dies ist jetzt der dritte Anlauf, an dem ich probiere diesen Artikel zu verfassen. Was mir Probleme bereitet? Bestimmt nicht das texten, ihr kennt es ja aus meinen Texten, dass wenn ich einmal einen Faden gefunden habe, diesen dann auch bis zum Schluss ausformulieren kann.

Viel mehr bewegen mich die Eindrücke sehr, die positiven, wie auch die negativen, wobei es grade die negativen Eindrücke sind, die mich tief nachdenklich stimmen. Dabei ist es doch eher so, dass einem Motorsport Fan wie mir doch nahezu das Herz aufgehen muss, wenn er an den Nürburgring denkt, vor allem wenn er die Möglichkeit hat, am Nürburgring zu sein, bei einem der Events an der Nordschleife.

Vielleicht ist es einfach das beste, ich fange einfach mal an…von Anfang an ;-)

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Stephan Koch am 1. Juli 2011

Heute mal etwas, von dem ich denke, dass es wirklich am Rande der Möglichkeiten meiner Kamera ist. Das Setting ist dabei relativ simpel: Eine Langzeitbelichtung, die je nach dem nur ein bisschen Gefühl und Vertrautheit mit der Kamera erwartet. Könnte man meinen!

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Stephan Koch am 29. Juni 2011

Nach langer Abstinenz, man mag es kaum glauben, gibt es tatsächlich mal wieder was neues von mir und meinen Leben. Ich weiß, zu lange habe ich vor allem nicht das gemacht, womit ich diesen Blog eigentlich regelmäßig füttern wollte, nämlich: Fotos! Aber, wie es der Zufall so wollte, hatte ich nicht nur die Gelegenheit dazu, sondern ich wurde quasi dazu gezwungen ;-)

Wie und wo das zusammenpasst fragt Ihr Euch? Das wie kann ich Euch erklären, denn meinen Lieblingsmotorsportblog, dem Racingblog, hab ich es zu verdanken, dass ich diese Chance wahrnehmen konnte und das wo ist auch schnell geklärt:

Beim legendären 24h Rennen am Nürburgring!

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